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14.07.2010 / Unwettereinsatz
Einsatzart: Techn. Hilfeleistung
Datum / Uhrzeit: 14.07.2010 / 20:31 - 22:15
Einsatzstelle: Zum Stetteritz / Am Sportplatz
Ausgerückte
Fahrzeuge:
vorhanden TLF 16/25
(Florian Reinheim Georgenhausen 22)
vorhanden GW L/L
(Florian Reinheim Georgenhausen 72)
weitere Kräfte:
vorhanden Feuerwehr Zeilhard vorhanden Stadtbrandinspektor
Beschreibung:

Bedingt durch das Sturmtief "Olivia" welche mit Starkregen und Sturmböen durch Deutschland fegte,
musste ein umgefallener Baum entfernt werden. Die Einsatzkräfte waren ca. 1 Stunde im Einsatz.

 

Bericht Darmstädter Echo:

Glimpflich verlaufen ist das Gewitter, das am Mittwochabend über den Landkreis gezogen ist. In dieser Beurteilung sind sich Polizei und Feuerwehr einig. Verletzt wurde niemand.

24 Feuerwehren aus dem Landkreis waren 40 Mal im Einsatz. Die Alarmierungen folgten dem Zug des Unwetters: Als erste sei um 20.16 Uhr die Griesheimer Wehr ausgerückt, sagte Kreisbrandinspektor Ralph Stühling. Den letzten Einsatz des Abends hatten die Kollegen in Groß-Umstadt um 23.30 Uhr. Dort lag auch der Schwerpunkt des Gewitters, die Umstädter mussten neunmal ausrücken. Fischbachtal und Dieburg waren ebenfalls stärker betroffen als die restlichen Kreis-Kommunen. In Reinheim wurde ein Bauzaun umgerissen.

Vor allem in den waldreicheren Gemeinden sei es zu umgestürzten Bäumen und herabgefallenen Ästen gekommen, sagte Stühling. Insgesamt räumten die Einsatzkräfte 36 Bäume aus dem Weg. ,,Die Einsätze waren relativ schnell abgehandelt", zog Stühling am Tag danach ein Fazit. Auch wenn sich manche Alarmierungen zunächst anders darstellten: In Fischbachtal war laut Notruf ein Baum auf ein Auto gestürzt, in dem noch eine Person eingeklemmt sein sollte. Doch dieses Szenario war vor Ort - ohne Auto und Person - weitaus weniger gefährlich als gedacht. Ebenso wie die Rauchentwicklung, bei der es sich nur um vom Wind aufgewirbelten Staub handelte.


Der Kreis sei im Vergleich zu anderen Gebieten Hessens kaum in Mitleidenschaft gezogen. ,,Wir sind froh, dass niemand verletzt worden ist", sagte Stühling. Kein einziger Einsatz sei aufgrund eines Blitzeinschlages ausgelöst worden, betonte er. Nicht die Feuerwehr, aber Mitarbeiter des Stromversorgers HSE und des Verteilnetzbetreibers VNB mussten nach Blitzeinschlägen in zwei Freileitungen nach Feierabend noch einmal ran. Denn in Teilen von Erzhausen, Dieburg, Klein-Zimmern und Semd fiel der Strom aus. Zuletzt wurden die Semder wieder ans Energie-Netz genommen, das war gegen Mitternacht.

Neben Dieburg habe es auch in Weiterstadt einen Stromausfall gegeben, teilte Polizeisprecher Marc Wuthe am Donnerstag mit. ,,Kurzzeitig war's dort dunkel in den Straßen, weil die Straßenbeleuchtung ausgefallen ist", erzählte Wuthe. Insgesamt hätten Polizeibeamte 20 Einsätze der Feuerwehr unterstützt.

Nach dem heftigen Sturm mit kurzem Starkregen atmen die Landwirte kurz auf. ,,In Groß-Umstadt regnete es nur 15 Minuten lang, neun Millimeter.

Aber den Schluck Wasser haben wir dringend gebraucht", sagt Regionalbauernchef Walter Schütz. Zwar habe sich hier und da Weizen gelegt und anderes Getreide sei gedrückt. ,,Aber die Mähdrescher können es noch aufnehmen."

Doch lange, so Schütz, reiche die neue Feuchtigkeit im Boden nicht. Wäre Hagelschlag hinzugekommen, hätten die Bauern über Versicherungen sogar einen Ernteausfall reklamieren können. ,,Da reichen drei Körner Hagel", so Schütz.

 

 

Fotos:

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