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| Waldbrandübung 11.10.2008 |
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Von Verletzten wurde bei dem Übungsszenario, dessen Einsatzzentrale am Hof des Dieburger Reitclubs, Ende des Messeler Wegs aufgebaut wurde, nicht ausgegangen. Etwa 150 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil, 25 Fahrzeuge rückten an, von denen ein Großteil als Tankfahrzeug im Pendelverkehr eingesetzt wurde, um Wasser an die Unglücksstelle zu transportieren. Es war kein Rauch, der über dem Einsatzort stand, Nebel erschwerte die freie Sicht. „Wenn besseres Wetter und es der Ernstfall gewesen wäre, hätten wir auch einen Hubschrauber im Einsatz“, erklärte Kreisbrandinspektor Ralph Stühling, während der Dieburger Stadtbrandinspektor Willi Enders noch Instruktionen an die eintreffenden Wehren gab. Stühling achtete genau auf die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte, die seiner Meinung nach in den letzten zehn bis 20 Jahren besser geworden sei. „Jedes Ereignis hat eine Chaosphase“, gab er bereitwillig Auskunft, mit welcher Herausforderung die Wehrkräfte gerade zu Beginn eines Einsatzes kämpfen müssten. „Diese Phase kann bis zu einer halben Stunde dauern.“ Erst dann wisse jeder genau über die Umstände des Einsatzes Bescheid. „Im zweiten Schritt kommt dann das Handwerkliche dazu“, begründete Stühling die Notwendigkeit der jährlich zwei groß angelegten Waldbrandübungen im Landkreis.
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Das Szenario: An der Birnbäumchenschneise im Dieburger Wald ist ein Feuer ausgebrochen, breitet sich aus und springt auf die andere Seite der Bahnschiene, die durch die Dieburger Wehr nicht innerhalb der Hilfsfristen erreicht werden kann. Unterstützung der umliegenden Feuerwehren wird angefordert. Die Einsatzkräfte aus Münster, Eppertshausen, Babenhausen, Groß-Umstadt und Messel sollen den Brand auf der nördlichen Seite der Schiene bekämpfen, Groß-Zimmern, Groß-Bieberau, Ober-Ramstadt, Reinheim, Georgenhausen, Roßdorf und Gundernhausen unterstützen von Süden.